Mit 10 Minuten Nichtstun habe ich meinen Kopf freigeräumt

Unter uns und ohne Spass. Ich hätte nie mir echt nciht mal ansatzweise gedacht, dass ich einmal freiwillig eine Wand anstarre. Und schon gar nicht, dass genau das meinen Alltag verändert. Die Inspiration kam von einem Video von Lucas, der sich von Riend Doris’ Fokus Prinzipien leiten ließ. Zehn Minuten nichts tun, keine Bildschirme, keine Inputs. Nur sitzen und schauen. Klingt banal, fast lächerlich.

Und trotzdem habe ich es ausprobiert.

Die erste Einheit war unerquicklich. Mein Kopf wollte Mails checken, Musik hören, irgendetwas „Sinnvolles“ tun. Ich habe gemerkt, wie sehr ich daran gewöhnt bin, jede Lücke sofort zu füllen. Dieses ständige Füttern mit Podcasts, Nachrichten, Statistiken. Lucas spricht von mentaler Bandbreite, die wir dauernd belegen. Ich hab das plötzlich gespürt. Jede kleine Ablenkung bleibt wie ein offenes Fenster im Hintergrund.

Am zweiten Tag passierte etwas Merkwürdiges. Nach zwölf Minuten Wand wurde die Arbeit klar. Einfacher. Ich war nicht motivierter, aber ruhiger. Fast nüchtern im Denken. Es fühlte sich an wie ein Reset, auch wenn mein Kopf danach ein bisschen wie mit Sand gefüllt wirkte, schwer und leer zugleich.

Was ich gelernt habe? Fokus entsteht nicht durch mehr Tools, sondern durch weniger Reize. Wenn ich nichts hineinlasse, bleibt Raum für das Wesentliche. Und vielleicht ist genau das der Punkt: Nichtstun ist kein Verlust. Es ist Vorbereitung.

Auch habe ich realisiert, dass ich mein Zimmer ein wenig auffrischen will. Hab mal paar Anregungen online gesucht, Pinterest, Wohntraumjournal, etc. Simpler will ich das Zimmer haben, minimalistischer. Aber ja, ohne jetzt das Thema zu wechseln, aber manchmal..

.. ja, manchmal reicht es, still zu werden, damit der eigene Kopf wieder hörbar wird.